PRESSE
Monika Cyrani - Die Königin des Gefühls
bringt Licht in die Black Box
I. Leitner
Sie ist sinnlich. Sie ist direkt. Energie vibriert. Lebenskraft leuchtet.
Und wenn sie, angetan mit dem rotflammenden Mantel, den „Tanz des Lebens“ singt, dann ist sie der Tanz und das Leben zugleich. So viele Farben! So viele emotionale Regungen! So viel Ausdruck und Variation in der Stimme – Monika Cyrani! Sie verbindet Frauenpower mit Seelentiefe. Wenn sich zwischen Gott und den Menschen ein Funke entzündet, dann fängt sie ihn auf – und gibt ihn weiter, an alle, die ihr hingerissen lauschen, mitschwingen, mitsingen! Und wenn es so etwas wie Natursex gibt, dann strahlt diese Frau ihn aus:
Sinnliche Präsenz und Herzensqualität.
Menschen fühlen sich berührt und getröstet zugleich in den Konzerten von Monika Cyrani. Beispielsweise nach dem Lied „Ich nehm’ mich in die Arme“ und sie schliessen ihre Augen und singen mit ihr. Aber die Künstlerin vermittelt nicht nur sinnlich-übersinnliche Gefühlswelten und zart tönende Lebenshilfe. Sie hat viel zu viel Temperament, um ausschließlich in engelsreinen Melodiebögen zu schwelgen. „Alles ist in mir“ heißt deswegen auch eines ihrer wichtigsten Lieder und ihre aktuelle Konzertreihe.
Monika Cyrani hat die kommerziellen Angebote der Musikindustrie immer wieder abgelehnt, denn sie wollte ihren eigenen, unverwechselbaren Ton, sowie ihre Authentizität nicht aufgeben. Auch ihre Zuhörer fühlen sich ermutigt, ihr jeweils eigenes Leben zu leben.
Zur Trommelbegleitung entfaltet Monika Cyrani ihre kraftvoll wilde Klangmagie und wechselt dann wieder zu Liedern von meditativer Durchsichtigkeit und Hymnen von überschäumender Lebensfreude, stürmisch und feierlich zugleich. Mit ihren selbst komponierten Songs lädt sie ihr Publikum ein die Vielheit in der Einheit zu feiern.
Monika Cyrani gewinnt deutschen Songpreis
G. Fuchs (freier Musikredakteur/dpa)
Der eiserne Vorhang fiel und auf der Bühne stand Monika. Ein Ausnahmetalent aus dem Osten. Das ausgerechnet diese junge Künstlerin aus der Tschechischen Republik den Oskar des Deutschen Rock & Pop Verbandes, gegründet vom Pop-Paten Ole Seelenmeyer einheimst, kommt nicht von ungefähr. Von Kindesbeinen an erhielt die junge Künstlerin musikalische Förderung. Nach der Flucht aus der Tschechei und einer Odyssee quer durch Europa, fand die damals 13jährige aufgrund ihrer Begabung private Mäzene. Und die Sängerin erwies sich der privaten Förderung als würdig. So errang sie als überraschungssiegerin beim Bayernweiten Wettbewerb Talent `98 den ersten Stimmpreis. Bereits im nächsten Jahr setzte sie sich souverän bei dem Wettbewerb "Entdecke die Stars von morgen" durch und war die Gewinnerin des Abends. Noch im selben Jahr landete sie ihren nächsten Coup und erzielte einen Doppelsieg. Sie belegte beim bundesweiten Rock & Popfestival nicht nur den ersten Platz als "Beste Sängerin", sondern eroberte darüber hinaus den dritten Platz in der Sparte "Eigenkomposition" dieses amtlichen Sängerwettstreits. Wen überrascht es dann, wenn Monika Cyrani im Herbst 2000 noch eins drauflegt. So ersingt sie sich im vergangenen Jahr beim gleichen Wettbewerb mit ihrem Titel "Happy New Year" die Auszeichnung "Beste Sängerin Deutschlands" in der Sparte Eigenkomposition und lässt rund 2000 Mitbewerber hinter sich. Dabei bleibt sie natürlich: "Musik war und ist schon immer ein prägender Faktor in meinem Leben. Gesang bedeutet für mich die ständige Herausforderung ehrlich und echt zu sein, da ich nur auf diese Art und Weise die Zuhörer teilhaben lassen kann, an dem was ich mit meinen Songs ausdrücken will". Und ihre Songs sind Gesamtkunstwerke. Mit ihrer kraftvollen Stimme und den inspirierenden Texten, verpackt in raffinierten Arrangements, zieht Monika das Publikum in ihren Bann. Kein Wunder, dass sich nun die Talentscouts die Klinke in die Hand geben. Schließlich ist es ihr auf einzigartige Weise gelungen, mit ihrem popsymphonischen Song "Happy New Year" die Bewegung des Jahrtausendwechsels in Noten zu bannen. Damit ist ein solider Anfang für eine vielversprechende Karriere im neuen Jahrtausend gemacht.
"Monika Cyrani reißt das Publikum mit"
Tom Webel (Süddeutsche Zeitung)
Aschheim - Der Abend ist schwül und warm, im überfüllten Kirchenschiff tönt ein Gospelchor samt Solistin. Und doch ist man weder in den amerikanischen Südstaaten noch in "Sister Act", sondern nur in Ascheim.
Der Jugendchor des Ortes unter Leitung von Conny Sailer hatte zu "Gospels & Spirituals" nach St. Peter und Paul geladen. Die Rolle der Solistin fiel dabei Monika Cyrani zu. Und deren einziger Nachteil ist wohl ihre Hautfarbe: Sie ist ein wenig blass für eine typische Gospel Sängerin. Ansonsten ließ sie aber nichts zu wünschen übrig, ihre Stimme vermochte abwechselnd rauchig und glasklar zu sein. So hauchte sie Balladen wie "Hero" zart und fast schmalzig ins Mikro, vermochte aber ebenso mit einem musikalischen Imperativ wie "Joy" selbst die ehrwürdigen Kirchenmauern zu bewegen.